Die Corona-Pandemie

Selbstmord der Gesellschaft aus Angst vor dem Tode

Stellen Sie sich bitte folgendes Szenario vor: In den Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Sender kommen zu jeder Stunde an erster Stelle die aktuellen täglichen Autounfälle. Zuerst die Todesfälle, dann die Schwerverletzten, dann einzelne besonders bedauernswerte Schicksale im Interview. Täglich haben wir etwa 10 Tote zu beklagen und einige Hundert Verletzte. Das gibt genug Material für entsprechende Meldungen. Was würde aber im Bewußtsein der Menschen geschehen? Nach ganz kurzer Zeit würde in der Bevölkerung eine irrationale Angst um sich greifen. Das Auto würde den Menschen wie eine Todesfalle vorkommen und sie würden wahrscheinlich versuchen, das Fahren mit dem Auto möglichst zu vermeiden. So kann man Menschen in einen Alarmismus treiben. 

Genau dasselbe ist mit den Corona-Infektionen passiert. Zum ersten Mal haben wir im Winter 2019/2020 einen Test eingesetzt, der die aktuelle Grippewelle begleitet. In den Jahren zuvor hielten wir das nicht für notwendig, selbst in dem Jahr 2017/2018 nicht, wo wir in Deutschland etwa 25.000 Grippe-Tote verzeichneten. Dieser PCR-Test auf Sars-Cov-2, der von dem Chefvirologen der Berliner Charite Professor Drosten entwickelt wurde, ist nach Ansicht von Fachleuten zwar nicht einmal wirklich treffsicher, und er kann vor allem keine Aussage über eine tatsächlich vorliegende Erkrankung (Infektion) machen, aber er wird gerade für diesen Zweck nun ständig angewandt. Und unsere Medien im Verbund mit dem Robert-Koch-Institut drücken die aktuellen Infektionszahlen ins Volk, an jedem Tag, zu jeder Stunde. Das Ergebnis ist eine hysterische Angst und eine damit gegebene Bereitschaft, sich das gesamte normale Leben verbieten zu lassen.

Nun handelt es sich bei der Covid-19-Erkrankung nicht etwa um die Pest. Nach Ansicht vieler Ärzte haben wir es mit einer eher milden Infektion zu tun. Über die Hälfte der "Infizierten" merken ihre eigene Infektion überhaupt nicht, der Rest hat leichte Symptome bis auf etwa 5% der Bevölkerung. Das sind überwiegend alte Menschen mit mehreren Vorerkrankungen. Für diese Personen, die oft im Altersheim leben, ist Covid-19 wirklich gefährlich, und die Infektion nimmt bei ihnen unter Umständen sogar einen tödlichen Verlauf. Man darf Covid-19 also nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Ich will an dieser Stelle nicht die ganze Diskussion im Internet wiederholen. Hingewiesen sei auf die Tatsache, daß wir bis heute über keine belastbaren Zahlen verfügen. Wir wissen nicht, ob die Menschen AN dem Virus gestorben sind oder nur MIT dem Virus, weil keine Obduktionen gemacht werden. Wir wissen nicht die Gesamtzahl der "Infizierten" und wir wissen daher auch nicht die genaue Letalität, das heißt die Todesrate pro Infektionen. Sie wird inzwischen auf 0,2% geschätzt und entspricht damit einer normalen Grippewelle. Es sieht so aus, als würde Ende des Jahres die Sterblichkeit vom langjährigen Durchschnitt nicht wesentlich abweichen.

(siehe den Artikel von Jens Berger, Corona - Manipulation mit Zahlen)

Der Fehler muß aber noch grundsätzlicher benannt werden: Er liegt in dem Wahnsinn, daß überhaupt ständig Gesunde getestet werden. Ein Test macht nur Sinn, wenn es darum geht, die Ansteckungsgefahr in Grenzen zu halten, um unser Gesundheitssystem und unsere Krankenhäuser nicht zu überlasten. Diese Gefahr bestand bis etwa Mitte März dieses Jahres. Insofern war es auch richtig, Massenveranstaltungen zu verbieten. Der anschließende Lockdown war dagegen vollkommen unnötig und ein schwerer Fehler. Wenn jetzt aber immer noch Tests von Gesunden gemacht werden und sogar eine App installiert worden ist, dann entbehrt das jeder Berechtigung. Es gibt keine "epidemische Lage von nationaler Tragweite".

Man muß sich bitte folgendes klar machen: Die Corona-Viren werden nie vollkommen weg sein. Insofern wird man durch einen Test immer wieder Viren nachweisen. Je mehr man testet, desto mehr findet man. Es gibt eben keine virenfreie Welt. Das ist aber gar nicht weiter schlimm, weil "Infektion" nicht heißt, daß die betreffende Person auch erkrankt ist. Sie ist lediglich positiv getestet worden. Zu einer Erkrankung (und auch zu einer Ansteckung anderer) kommt es erst, wenn eine kritische Virenlast vorhanden ist und der Betreffende auch Symptome (Schnupfen, Husten, Heiserkeit, Fieber, Atemnot usw.) ausbildet. Und das kann der Test überhaupt nicht feststellen. Dafür ist er nicht gemacht. Er ist für Diagnostik völlig unbrauchbar und deshalb auch nicht validiert (zugelassen). Das wird in den Medien leider nicht erklärt.

Die einzig aussagekräftige Statistik sind die Belegzahlen der Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten und die Todesfälle.

Als in dem Schlachthof von Tönnies in Rheda-Wiedenbrück neulich 1.600 Personen als "infiziert" getestet wurden, waren lediglich fünf wirklich erkrankt und zwei befanden sich im Krankenhaus. Für zwei ernstlich Erkrankte wurden jedoch zwei Landkreise gesperrt! Wo ist hier bitte die Verhältnismäßigkeit? Andererseits können auf einer Demonstration gegen Rassismus in Berlin 15.000 Leute ohne Sicherheitsabstand und ohne Maske demonstrieren und es passiert - Nichts! Bei der Anti-Corona-Demo am 1. August waren sogar weit über 100.000 Personen beteiligt. Ebenfalls ohne Maske und Sicherheitsabstand. Nach der Logik der immer noch grassierenden Hysterie (Maskenpflicht, Abstandsregeln) müßte daraufhin eigentlich ganz Deutschland erneut erkrankt sein. Aber Fehlanzeige in den Krankenhäusern. Wo ist denn nun das krank machende Virus?

(vgl. den Artikel von Jens Berger "Erfreulich undramatische Daten rechtfertigen keine dramatischen Eingriffe")

(vgl. den Artikel "Das Schweigen der Viren")

Wie bei ähnlichen grippalen Infektionen (Influenza) schwächt sich die Infektionsgefahr im Sommerhalbjahr ab und die Erkrankungen verlaufen - soweit sie überhaupt noch auftreten - überaus milde. Um das festzustellen, brauchen wir keine Tests. Sie versetzen die Bevölkerung nur in Panik und Hysterie, was allerdings beabsichtigt ist. Ein naheliegender Grund für die ständigen alarmierenden Meldungen könnte darin bestehen, daß sich Politik, Wissenschaft und Medien verrannt haben. Wie auch bei der illegalen Massenmigration seit 2015 hat man den richtigen Zeitpunkt verpaßt um einzulenken. Inzwischen ist ein derartig großer gesellschaftlicher Schaden entstanden, daß nur noch die Flucht nach vorn bleibt. Also wird gegen jede Vernunft eine "zweite Welle" herbeigetestet und herbeigeredet. Das Volk darf auf keinen Fall auf die Idee kommen, daß die ganze Panik Blödsinn war.

Aber Panik und Hysterie sind wahrscheinlich auch deshalb gewollt, weil sie für die Machthaber nur Vorteile bringen. Die Zustimmung zur Regierung ist seit der Corona-Pandemie z.B. deutlich gestiegen. Das Volk schart sich um Politiker, die - wie in einem Krieg - mit harten Maßnahmen anscheinend Schutz bieten. Panik und Hysterie sind auch die notwendigen Voraussetzungen, um einen Impfzwang durchsetzen zu können, an dem vor allem Bill Gates interessiert ist. Ein Argument für bestimmte Eliten könnte außerdem sein, daß die Corona-Pandemie eine Gelegenheit bietet, die wirtschaftlichen Verhältnisse weiter auseinander driften zu lassen. Es wird erneut von unten nach oben umverteilt. Gewinner werden vor allem Hedgefonds, die großen IT-Unternehmen in den USA und die Pharmaindustrie sein.

Ein weiterer wichtiger Nutzen dürfte darin bestehen, daß von den Zentralbanken und den Staaten jetzt unvorstellbare Geldsummen in das Finanzsystem gepumpt werden. Nach Ansicht vieler Fachleute stand dieses System kurz vor dem Zusammenbruch. Corona kam also wie gerufen, denn dadurch konnte das haushaltspolitische Tabu der "Schwarzen Null" aufgehoben werden. Seitdem wird Geld gedruckrt, als gäbe es kein Morgen mehr.

Der wichtigste Nutzen der geschürten Hysterie dürfte allerdings in folgendem bestehen: Es werden dabei die (ohnehin undemokratischen) gesellschaftlichen Machtpositionen weiter gefestigt, weil das Volk sich zum Widerstand nicht mehr organisieren kann. Es wird ihm gewissermaßen ein Maulkorb verpaßt, und es wird gespalten in ängstliche und regierungsfromme Lockdown-Verteidiger auf der einen Seite und "Corona-Leugner" auf der anderen Seite. Dieses "divide et impera" nützt den Herrschenden beim Aufbau autoritärer Verhältnisse. Angst und Spaltung sind die unabdingbare Voraussetzung, um Freiheit und Demokratie abzuschaffen. Und die Demokratie ist für die Eliten längst ein Auslaufmodell. Das Volk soll gehorchen. Wer das für "Verschwörungstheorie" hält, dem empfehle ich folgende Artikel:

Die Realität der Verschwörung

Der digital-finanzielle Komplex

Es gab zu Anfang allerdings dramatische Bilder aus Norditalien, aus Spanien, Frankreich, Belgien und England, später auch aus den USA und von Brasilien, für die nach einer plausiblen Erklärung gesucht werden muß. Das Corona-Virus ist aber kein Killer-Virus. An seiner Gefährlichkeit kann es daher nicht liegen, daß die Situation dort aus dem Ruder gelaufen ist. Ein und dasselbe Virus muß überall ähnlich wirken. Die Medien haben jedoch nicht nach den wirklichen Ursachen gesucht, sie scheinen daran überhaupt kein Interesse zu haben, sondern sie benutzen diese Bilder, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Inzwischen wissen wir, daß die eigentliche Ursache dieser Übersterblichkeit durch gravierende Behandlungsfehler verursacht worden ist.

(siehe den Artikel Die Medikamenten-Tragödie)

Vor allem ist auffällig, daß gerade die sogenannten Leitmedien sich ohne Ausnahme hinter die Regierung gestellt und den Lockdown verteidigt haben. Wir hatten wieder eine Einheitsberichterstattung, ganz ähnlich wie bei der illegalen Massenmigration seit 2015 und bei der Fridays-for-Future-Bewegung. Eine alternative Art des Umgangs mit dieser Infektions-Krise, die von der WHO zur Pandemie erklärt wurde, kam für unsere Medien nicht in Frage. Dabei zeigen andere Länder wie etwa Schweden (oder auch Taiwan, Singapur, Südkorea und Japan), daß man durchaus eine Strategie ohne Lockdown wählen kann, und das offensichtlich mit Erfolg!

Wer sich über die einzelnen Argumente genauer informieren will, dem empfehle ich hier einige Links:

Jürgen Höller, 33 Fakten zu Corona

Professor Homburg, Ende der Pandemie?

Professor Sucharit Bhakdi, Corona - Wahn ohne Ende?

Interview: Die Corona-Politik Schwedens

Rubikon: Im Gespräch mit Dr. Wolfgang Wodarg

Ich möchte zurückkommen auf unsere Risikogruppen. Mit meinen 79 Jahren gehöre ich ja selbst dazu. Vielleicht darf ich deshalb auch etwas hart zu mir sagen: Ich kann nicht verlangen, daß für mich das ganze gesellschaftliche, kulturelle, religiöse und wirtschaftliche Leben angehalten wird, nur um mir etwas Lebenszeit zu retten. Für viele Alte sind es ja nur ein paar Monate, die sie auf diese Weise gewinnen würden. Der Grundsatz "Leben geht vor Wirtschaft" stimmt schon deshalb nicht, weil durch einen Lockdown nicht nur die wirtschaftlichen Lebensumstände vieler Menschen verschlechtert werden, sondern durch die erzwungene Nichtbehandlung anderer Krankheiten ganz real menschliches Leben zerstört wird. Ganz zu schweigen von dem Absturz der gesamten Volkswirtschaft, der dauernden Quarantäne alter Menschen, der unzumutbaren Belastung von Familien mit kleinen Kindern, dem Verbot des normalen religiösen Lebens und dem Außerkraftsetzen der freiheitlichen Grundrechte.

Letzlich ist es unmöglich, einen Lockdown über längere Zeit durchzuhalten. Die Gesellschaft geht daran kaputt. Der Straßenverkehr wird auch nicht verboten auf Grund der vielen Toten und Schwerverletzten. Und unsere Krankenhauser werden auch nicht geschlossen auf Grund der Gefährlichkeit von resistenten Keimen. Nur Verrückte würden solche Maßnahmen in Betracht ziehen. Das Außerachtlassen jeder Verhältnismäßigkeit ist das entscheidende Argument gegen Lockdown und Maskenpflicht.

Und möchten die Alten und Gebrechlichen wirklich eine Lebensverlängerung um den Preis, daß sie eingesperrt in Quarantäne leben? Isoliert von ihren Lieben? Ohne Besuch von ihren Enkelkindern? Am Ende mit einer Behandlung auf der Intensivstation? Mit den Strapazen einer Intubation? Was wäre an einem solchen Leben noch lebenswert? Ich möchte es für meine Person jedenfalls so nicht.

Es gibt allerdings auch eine bessere Möglichkeit als die Wahl zwischen totalem Lockdown und der ständigen Gefahr einer tödlichen Infektion. Wenn junge Menschen eine Infektion mit Covid-19 oft gar nicht spüren, dann scheint der Grund dafür ihr intaktes Immunsystem zu sein. Bei alten und gebrechlichen Menschen ist aber genau das ein Problem. Sie sind bereits angeschlagen und werden so zu einer leichten Beute einer Infektion. Was läge also näher, als zu versuchen, das Immunsystem dieser Risikogruppen zu kräftigen? Hierfür gibt es nun in der Tat eine sehr gute Möglichkeit, die eigentlich den Ärzten bekannt sein müßte, nämlich die Behandlung nach der orthomolekularen Therapie. Sie wurde mitbegründet von dem Biochemiker und Nobelpreisträger Linus Pauling vor mehr als 70 Jahren. Kurz gesagt kommt es darauf an, die Menschen mit ausreichend Vitalstoffen zu versorgen, die als Nahrungsergänzungsmittel überall im Handel erhältlich sind.

Dazu gehören Vitamin D3, die B-Vitamine, Vitamine A und E, Zink, Omega 3, einige Spurenelemente wie Selen und Mangan und vor allem Vitamin C. Vitamin C in hohen Dosierungen ist das beste Antioxidans, das wir kennen. Es ist geradezu ein Wundermittel gegen virale Infektionen, was der Arzt Frederick Klenner an vielen dramatischen Krankheitsfällen (darunter auch Lungenentzündungen) dokumentiert hat. Wer etwa täglich 2 bis 3 Gramm als Ascorbinsäure über den Tag verteilt zu sich nimmt (man kann Vitamin C nicht speichern), dürfte seine Abwehrkräfte schon deutlich verbessert haben. Sollte er sich trotzdem infizieren, wäre die erste Wahl eine Infusion mit hochdosiertem Vitamin C. Allerdings sollte zuvor ein eventuell bestehender Mangel an G6PD-Enzym abgeklärt worden sein. Wahrscheinlich könnte damit eine komplizierte Virusinfektion vermieden werden. Ich bin kein Arzt, aber ich werde von einem Arzt behandelt, der diese Methode praktiziert. Ich verstehe bis heute nicht, warum diese Stärkung des Immunsystems nicht von den Ärzten in der Öffentlichkeit propagiert wird. Sie schadet jedenfalls nicht und sie ist um vieles preiswerter und angenehmer als eine Behandlung auf der Intensivstation. Man könnte jedenfalls auf diese Weise den alten und gebrechlichen Menschen ein lebenswertes Leben in Würde und ohne Angst erhalten.

(Interview mit Volker Engelhardt, Ist Vitamin C ein Super-Heilmittel?)

(siehe dazu das Buch des Arztes Thoma E. Levy "Die Heilung des Unheilbaren", Kopp-Verlag, Preis 9,99 €)

Damit bekämen wir gleichzeitig die Möglichkeit, die übrige Gesellschaft wie gewohnt weiterlaufen zu lassen. So machen es ja z.B. die Schweden (allerdings ohne die genannten präventiven Maßnahmen). Man muß sich nur einmal die Alternative genau vorstellen. Atemwegserkrankungen mit der Verschlimmerung durch eine Lungenentzündung wird es jeden Winter geben. Soll dann im Oktober der nächste Lockdown angeordnet werden? Es wird jetzt schon vor einer zweiten Welle gewarnt. Die wird so nicht kommen, aber eine erneute Grippewelle haben wir im nächsten Winterhalbjahr ganz bestimmt. Und natürlich wird dann weiter getestet. Also ab Oktober wieder die Kinder aus den Kitas nehmen und die Schulen schließen? Die Altenheime unter Quarantäne stellen und die Wirtschaft erneut abwürgen? Das wäre dann wirklich der Selbstmord aus Angst vor dem Tode! Es ist absurd, einem Virus total aus dem Weg gehen zu wollen. Der einzig sinnvolle und mögliche Weg ist eine Verbesserung der Grundgesundheit und hier vor allem für die Risikogruppen.

Bei den Überlegungen zu diesem Thema hat mir vor allem die Astrologie geholfen. Gerade in der Mundan-Astrologie werden sogenannte Zyklen der Planeten beachtet. Es handelt sich hier um das Zusammentreffen von zwei Planeten in einer Konjunktion, die dann im weiteren Verlauf ein Quadrat, eine Opposition, ein letztes Quadrat und schließlich wiederum eine erneute Konjunktion bilden. Solche Zyklen prägen die sogenannte Zeitqualität

Diese Zyklen sind letztlich dem Sonne-Mond-Rhythmus nachgebildet. Von Sonne und Mond kennen wir die Konjunktion als Neumond, dann den ersten Halbmond, den Vollmond, den letzten Halbmond und den erneuten Neumond. Die Zyklen, die uns hier interessieren, betreffen aber die Langsamläufer von Jupiter bis Pluto. Der langsamste Zyklus ist der von Neptun mit Pluto. Er dauert fast 500 Jahre und wird gern als Menschheitshoroskop bezeichnet. Danach kommt der Uranus-Neptun-Zyklus mit 172 Jahren, der Uranus-Pluto-Zyklus mit 139 Jahren, die Saturn-Zyklen von denen gerade der Saturn-Pluto-Zyklus am 12.1.2020 stattgefunden hat, und die Jupiter-Zyklen. Gerade die letzteren laufen sehr schnell (13 Jahre) und sind daher deutlich spürbar.

Der Jupiter-Neptun-Zyklus von 2009 und der Jupiter-Uranus-Zyklus von 2011 sollen uns nun besonders interessieren, wobei ich den letzteren hier als Beispiel abbilde:

Auffällig ist hier das Zusammentreffen der Energien von Jupiter, Uranus, Neptun und Chiron (Jungfrau-Energie), wobei das Halbsextil zwischen Uranus und Neptun durch die Oppostion zwischen Priapus (Mond, Neptun, Pluto) und Neptun sowie das Quinkunx zwischen Priapus, Uranus und Lilith (Mond, Uranus, Pluto) deutlich verstärkt wird. Dieser Konstellation steht eine starke Steinbock-Betonung gegenüber. Bei der Jupiter-Neptun-Konjunktion sind die Verhältnisse ähnlich, wenn auch nicht ganz so deutlich und bei der Saturn-Pluto-Konjunktion von 2020 fällt das Zusammentreffen von 6 Planeten im Steinbockzeichen (Saturn, Pluto, Sonne, Merkur, Ceres und Jupiter) besonders ins Auge.

Versuchen wir die Energie-Verbindung von Jupiter, Uranus, Neptun und Chiron zu sortieren: Jupiter mit Neptun bedeutet Vertrauen, aber auch Glaube und Religion. Chiron mit Uranus bedeutet kritischer Verstand. Wir haben es also hier mit dem Zusammentreffen genau jener existentiellen Grundeinstellungen zu tun, wie sie auch im Zeitalter der Aufklärung gegeben war. Auch damals standen Glaube und Vernunft einander gegenüber. Der Widerspruch wurde damals allerdings nicht harmonisiert, sondern zugunsten der kritischen Vernunft entschieden. Glaube galt als ein Relikt des finsteren Mittelalters, und in Frankreich wollte man sogar dem Gott der Vernunft einen Altar errichten. Mit der im Grunde feindlichen Konfrontation von Glaube und Vernunft begann im engeren Sinn das Zeitalter der Moderne.

Es ist nun interessant, daß zu jener Zeit Pluto genau an jener Stelle im Tierkreis stand, nämlich zwischen Steinbock und Wassermann, wo er sich auch heute nach 248 Jahren wieder befindet. Die wichtigsten Aufklärer lebten zu jener Zeit: Voltaire von 1694 bis 1778, Lessing von 1729 bis 1781 und Kant, der große Zerstörer der Metaphysik, von 1724 bis 1804.

Es ist für mich ein naheliegender Gedanke, daß diese falsche Trennung von Glaube und Vernunft in der Aufklärung erst langsam ihr zerstörerisches Potential entfalten konnte. Wahrscheinlich war dazu der gesamte Umlauf des Pluto durch den Tierkreis notwendig. Für mich als katholischen Christen ist es eine Selbstverständlichkeit, daß Glaube und Vernunft zusammengehören. Sie stammen schließlich beide vom selben Urgrund unserer Welt, von Gott als dem Schöpfer und Erhalter des Lebens. Ein Glaube ohne kritische Vernunft führt in den Aberglauben (dafür sind die archaischen islamischen Gesellschaften ein Beispiel), aber eine selbstherrliche Vernunft ohne Glaube zerstört am Ende sich selbst, weil die Vernunft damit von ihrer göttlichen Quelle abgespalten wird (dafür sind die dekadenten westlichen Industriegesellschaften ein Beispiel).

(vgl. meinen Artikel Der Islam und die Moderne)

Ein deutliches Zeichen solcher Unvernunft ist der Versuch, die Menschen um jeden Preis in diesem Leben festhalten zu wollen. Es darf nicht gestorben werden. Das kann geradezu zu einem Terror der Humanität führen. Wenn Menschen, die im Koma liegen, jahrelang an der Herz-Lungen-Maschine künstlich am Leben erhalten werden, ist das vielleicht das deutlichste Beispiel einer solchen übertriebenen Anhaftung an das Diesseits. Einen ähnlichen Versuch erleben wir aber heute, indem alte und gebrechliche Menschen geradezu bewacht werden, damit sie nicht an Covid-19 sterben. Sie kommen in Quarantäne, erhalten keinen Besuch mehr, liegen am Ende einsam auf der Intensivstation, aber sie sind - Gottlob! - ja noch nicht tot. Wie sich ihr Leben anfühlt, ist dann wohl egal. Wer glaubt, daß mit dem Tod alles aus ist und nicht glauben kann, daß wir Menschen durch den Tod in eine andere und bessere Welt hinübergehen, wird zu einem solchen idealistischen Terror neigen.

Unter dem Framing einer absoluten Diesseitsorientierung muß die Verbindung von Jupiter, Uranus, Neptun und Chiron dann wie folgt gelesen werden: Jupiter mit Neptun und Uranus führen zu einer übertriebenen (Jupiter) Angst (Uranus mit Neptun), die als Hysterie bzw. Panik bezeichnet werden kann. Auch illusionäre (Neptun) Projekte (Jupiter) wären dann möglich, die aber auf Kosten der Vernunft (Chiron) in Gang gesetzt werden. Auf die Vernunft scheint man sich überhaupt nicht mehr verlassen zu können. Sie gerät in der Konstellation Chiron mit Neptun und Uranus in einen Zustand der Verwirrtheit, wovon gerade auch die Politik (Venus) betroffen ist, und wird lediglich gebraucht, um eine bereits existierende hysterische Angst zu rechtfertigen. Der gesunde Menschenverstand (Steinbock mit Jungfrau) hat es schwer, sich Gehör zu verschaffen und wird mit dummen Vorwürfen (Rechtspopulist, Ausländerfeind, Rassist, Nazi, Klimaleugner, Verschwörungstheoretiker, Coronaleugner, Covidiot usw.) abgewehrt.

Zu Anfang im Zeitalter der Aufklärung dürfte die Abspaltung der Vernunft vom Glauben aber durchaus als Fortschritt wahrgenommen worden sein. Und in der Tat war das ganze 19. Jahrhundert geradezu von einem extremen Fortschritts-Optimismus beseelt, dessen Fundament die Naturwissenschaften waren. Da es wirtschaftlich-technisch vorwärts ging, dachte man, es müsse überall ähnlich vorwärts gehen. Mit Hilfe der Vernunft hoffte man, alle Probleme der Menschheit lösen zu können, einschließlich der Probleme von Krankheit, Leid und Tod. Wenn aber die Notwendigkeit des Glaubens als Fundament der Vernunft geleugnet wird, landet die Vernunft selbstherrlich im Rationalismus und schließlich in irgendeiner Ideologie, was bekanntermaßen eine Ersatz-Religion ist.

Zunächst hatte eine solche Ersatz-Religion aggressive Züge. In ihrem Namen wurden wirtschaftlich der Liberalismus (Kapitalismus) etabliert und seine Gegen-Ideologie, der Sozialismus. Der Liberalismus (Kapitalismus) versprach, durch Freiheit, Leistung und Privateigentum Wohlstand und Fortschritt der Menschheit zu garantieren, führte aber mit seinen Konkurrenzkämpfen zwischen den Nationen (Nationalismus) letztlich in die Urkatastrophe des 20.Jahrhunderts, nämlich in die beiden Weltkriege. In Deutschland hatte sich der Liberalismus (Kapitalismus) dabei in das Terrorregime des Faschismus verwandelt. Der Sozialismus erreichte im Zusammenbruch des 1. Weltkriegs die Errichtung eines eigenen Weltreichs mit der Sowjetunion als führender Macht. Er versprach durch Vergesellschaftung des Eigentums und mit staatlicher Planwirtschaft das Ideal einer gerechten Welt zu verwirklichen. Der Wettkampf der Systeme führte in den Kalten Krieg, der schließlich mit dem Zusammenbruch des Sozialismus 1990 beendet wurde. Seitdem hält sich der Westen mit den USA als einziger Supermacht für den Sieger der Geschichte. Und der Liberalismus ist als sogenannter "Neoliberalismus" mit der Globalisierung sogar zu neuer Aggressivität aufgestiegen.

In den letzten Jahrzehnten kam aber mit der Frauenbewegung und schließlich mit dem Feminismus und der Gender-Ideologie eine neue Weltanschauung auf, die dieses Mal ausgesprochen weiche Züge (Neptun) in den Vordergrund stellte. Sie bestimmt weitgehend das gesellschaftliche und kulturelle Leben der westlichen Gesellschaften und darf keinesfalls unterschätzt werden. Sie kulmuliert im Multikulturalismus. Der Globalisierung von Rechts (Herrschaft der Märkte) wurde damit eine Globalisierung von Links (offene Grenzen für Migranten) an die Seite gestellt. Wir haben es also bei den Ideologien der Moderne sowohl mit einer maskulinen Form zu tun, die sich vor allem auf das wirtschaftliche Geschehen bezieht, als auch mit einer femininen Form, die Gesellschaft und Kultur bestimmt. Beide Ideologien, die trotz ihrer Gegensätzlichkeit ein Ausdruck desselben Neoliberalismus sind, zerstören letztlich den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

(vgl. das Schaubild Der männliche und der weibliche Beitrag für neoliberale Politik)

(vgl. meinen Artikel Der Angriff des Liberalismus auf konservative und soziale Positionen)

Das hervorstechendste Merkmal der femininen Ideologie scheint mir ein idealistisches Engagement für Minderheiten zu sein, das gepart ist mit extremer Weltoffenheit und einem Optimismus, der glaubt, alle nur denkbaren Gegensätze integrieren zu können. Dieses Engagement zeigt hysterische Züge, und wer bei diesem Engagement nicht mitmacht, wird moralisch disqualifiziert. "Ausgrenzung" scheint geradezu ein Begriff zu sein, der Frauen auf die Barrikaden treibt. Das hat sehr viel mit ihrer astrologischen Disposition zu tun. Frauen haben ein besseres Verhältnis zu den Energien von Krebs (Mond) und Fische (Neptun). Sie sind als Mütter die geborenen Integrierer. Werden diese Energien allerdings ohne die Einhaltung von Grenzen (Steinbock) verabsolutiert, dann führen sie zu chaotischen Verhältnissen, während die Verabsolutierung der männlichen Energien von Steinbock (Saturn) und Wassermann (Uranus) autoritäre Strukturen und Unterdrückung begünstigen. 

Die feminine Ideologie paßt zu den Energien der Jupiter-Zyklen. Chiron (Jungfrau) mit Uranus und Neptun drücken nicht nur eine eigensinnige und unter Umständen verwirrte Vernunft aus, sondern auch eine verrückte (Uranus mit Neptun) Moral (Jungfrau). Aus idealistischen Gründen (Chiron mit Neptun) wird eigensinnig (Uranus) eine Politik (Venus) betrieben, die sich gar nicht durchhalten läßt, weil sie die Gesellschaft zerstört. Hysterie auf Kosten der Vernunft ist offenbar eine Grundprägung unserer Zeit geworden. In Ordnung gebracht werden soll diese neurotische Situation durch eine starke Steinbock-Betonung (Begrenzung), die auch in der Saturn-Pluto-Konjunktion von 2020 sichtbar ist, also durch den gesunden Menschenverstand.

Diese Hysterie zeigte sich zum ersten Mal bei der Flüchtlings-Katastrophe von 2015, wo illegalen muslimischen Migranten aus aller Welt die deutschen Grenzen geöffnet wurden. Im Grunde war dieser Ausdruck des Multikulturalismus aber zunächst eher eine Verrücktheit (Uranus mit Neptun) der Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrer Regierung. Wie kann man das eigene Staatsgebiet grundsätzlich ungeschützt lassen und behaupten, "Flüchtlinge" ließen sich nicht aufhalten? Die Frauen, die dann mit Wasserflaschen und Teddybären die "Flüchtlinge" am Bahnsteig begrüßen wollten, zeigten allerdings durchaus hysterische Züge. Und der anschließende Glaube, diese Menschenmassen aus einer archaischen und primitiven Kultur hier integrieren zu können, der bis heute unverdrossen propagiert wird, hat ebenfalls mit dem gesunden Menschenverstand sehr wenig zu tun.

Die Hysterie zeigte sich zum zweiten Mal in der Fridays-for-future-Bewegung, wo bezeichnenderweise wiederum Frauen die Führung innehatten und sogar ein psychisch krankes Kind, nämlich Greta Thunberg, zur Galionsfigur erhoben wurde.

Und die Hysterie zeigt sich nun zum dritten Mal in der Corona-Pandemie. In all diesen drei Hysterien bilden idealistische Beweggründe (Neptun steht aktuell in Fische) das Fundament, das mit Soft-Power, also mit der Haltung extremer und verabsolutierter Rücksicht bzw. Hilfsbereitschaft, durchgesetzt werden soll, wiederum eine Domäne vor allem der Frauen.

(vgl. meinen Artikel verunsicherte Männer - frustrierte Frauen. Der Spätschaden des Geschlechterkampfes)

In der Flüchtlingsfrage geht es darum, im Namen der Menschenrechte allen Menschen die Erlaubnis zu geben, dorthin auf der Welt zu wandern, wo es ihnen am besten gefällt. Im Namen der Menschenrechte wurde der Global Compact for Migration der UN unterzeichnet und sogar das deutsche Grundgesetz (Art. 16A) und das Asylgesetz (§18) nicht mehr beachtet. In der Fridays-for-future-Bewegung ist man bereit, zur Rettung vor der angeblich von Menschen verursachten Weltklima-Katastrophe (durch schädliches CO2) auf die eigene Wirtschaft und den durch sie garantierten Wohlstand zu verzichten. Und in der Corona-Pandemie ist nun sogar die ganze Welt aufgrund eines zweifelhaften Tests entschlossen, aus Sorge um ihre Risikogruppen in der Gesellschaft die Wirtschaft anzuhalten, sich selbst einzusperren und die Grundrechte in den Verfassungen außer Kraft zu setzen. Welch ein Wahnsinn!

Dabei gäbe es durchaus Möglichkeiten, allen Problemen auf eine vernünftige Art zu begegnen. Den "Flüchtlingen" könnte in ihren Nachbarländern am besten geholfen werden. Dazu müßten die Wirtschaftsbeziehungen geändert und vor allem die Kriege um geopolitischen Einfluß (Syrien) beendet werden. Das wäre ein Appell vor allem an die USA. Aber das eigene Staatsgebiet sollte dabei ein Tabu sein. Für den Umweltschutz gäbe es genug Sinnvolles zu tun, ohne den Anspruch zu erheben, gleichzeitig auch noch das Weltklima beherrschen zu wollen. Es  ist verrückt, ein harmloses und nützliches Spurengas (Kohlendioxid) ausmerzen zu wollen. Und die Risikogruppen der Gesellschaft sollten medizinisch-alternativ auf die oben beschriebene Weise mit Vitalstoffen vorbeugend behandelt und geschützt werden. Eine Impfung brauchen wir dafür nicht.

Das alles passiert aber nicht, und es sieht auch nicht so aus, als würde es demnächst in Angriff genommen. So zeigt sich nach einem Pluto-Umlauf von 248 Jahren in aller Konsequenz, wohin das Programm der Aufklärung, also die feindliche Trennung von Glaube und Vernunft (und das heißt letztlich eine Leugnung der Transzendenzbezogenheit des Menschen), führt und auch führen muß. Es herrscht am Ende eine aufgeblasene hysterische Angst auf Kosten der Vernunft unter Verzicht auf den gesunden Menschenverstand. Ein Immanuel Kant müßte sich eigentlich im Grabe umdrehen.

Nun wird die Corona-Panik vielleicht bald vorbei sein. Die Zyklen von Jupiter mit Neptun und Jupiter mit Uranus wirken aber noch weiter. Und der Saturn-Pluto-Zyklus dauert sogar 34 Jahre. Es ist also damit zu rechnen, daß uns noch ganz andere Hysterien ins Haus stehen werden. Saturn läuft demnächst durchs Wassermann-Zeichen und bildet ein Quadrat zu Uranus im Stier. Das ist eine Energie-Verbindung, die für restriktive Maßnahmen des Staates und Rebellion der Betroffenen steht. Danach kommt Pluto 17 Jahre ins Wassermann-Zeichen, was Fanatismus bedeutet. Es könnten sich damit idealistische und illusionäre Projekte (Neptun mit Jupiter) mit autoritärer Unterdrückung verbinden. Wir werden also sehr schwierigen Zeiten entgegengehen.

Rolf Freitag, Schule für Psychologische Astrologie in Heiligenhaus, 2020

Vervielfältigungen mit Angabe des Verfassers gestattet

Ich empfehle noch folgende Artikel:

Dr. Karina Reiss und Dr. Sucharit Bhakti, ergänzender Artikel zu dem Buch "Corona Fehlalarm?"

(Dieser Artikel erklärt grundlegend, daß die Bevölkerung bereits eine Kreuzimmunität für Covid-19 besitzt. Eine Impfung ist deshalb nicht notwendig.)

Wolff of Wallstreet auf KenFM, Der Zusammenhang von Corona mit der Krise unseres Geldsystems

Wer sich für eine psychologische Interpretation der Corona-Krise interessiert, dem empfehle ich:

Dr. Hans Joachim Maaz, Die Corona-Religion

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