Krieg in der Ukraine

Der dritte Schock auf dem Weg zum Great Reset

Die Corona-Diktatur schien gerade zu Ende zu gehen. In vielen europäischen Ländern wurden die Maßnahmen aufgehoben. Auch in Deutschland rechneten die Menschen damit, daß langsam Normalität in ihren Alltag einziehen wird. Das Thema Corona war erschöpft. Da marschiert Putin in die Ukraine ein und wir haben Krieg in Europa. Das Thema kommt wie auf Bestellung, denn jetzt kann die ganze, nur mühsam unterdrückte Wut, die sich in den letzten zwei Jahren durch die sinnlosen Corona-Maßnahmen bei der Bevölkerung angesammelt hat, auf einen Schuldigen abgeladen werden. Putin ist der Böse. Er sei wahrscheinlich wahnsinniig geworden, heißt es in den Medien. Und wie zur Zeit des 1. Weltkriegs, als der deutsche Kaiser sagte, er kenne jetzt keine Parteien mehr, er kenne nur noch Deutsche, so heißt es auch jetzt: Wir sind alle Ukrainer.

(siehe auf den Nachdenkseiten: Auf dem Weg zur antirussischen Volksgemeinschaft)

(ebenfalls auf den Nachdenkseiten: Die totale Manipulation ist möglich)

Ich gehöre nicht zu den Bewunderern von Putin und ich sehne mich auch nicht danach, in Rußland zu leben. Aber die Verhältnisse in Rußland sind das Eine und die Außenpolitiik Rußlands ist das Andere. Das sollte man deutlich unterscheiden. Der Krieg in der Ukraine ist eine Katastrophe, aber er hat eine Vorgeschichte, und wenn man sich die vor Augen führt, dann ist Putin keineswegs der Alleinschuldige. Er ist nicht einmal der Hauptschuldige.

Stellen Sie sich bitte folgende Situation vor: In einer Schulklasse wird ein Schüler seit Wochen gemobbt. Es bleibt nicht nur bei Worten, er wird körperlich angerempelt, ihm werden Sachen kaputt gemacht und am Ende wird ihm sogar Geld gestohlen. In seiner verzweifelten Wut schlägt er auf dem Schulhof auf einen seiner Peiniger ein. Das sieht ein Lehrer, der ihn mit zum Direktor nimmt, damit er die gebührende Strafe bekommt. "Auf unserem Schulhof wird sich nicht geschlagen!" heißt es von ihm kurz und bündig.

Das hat nichts mit dem Krieg in der Ukraine zu tun, werden Sie sagen? Ich denke doch, sogar sehr viel. Ich brauche hier nicht zu belegen, daß Rußland seit 1990 von dem Westen ständig angerempelt wurde. Das haben bereits sehr viele Politiker in der Vergangenheit so gesehen. Sogar Henry Kissinger hielt die Osterweiterung der NATO für den größten strategischen Fehler des Westens seit 1945. Wer sich Fernsehsendungen ansieht oder Presseberichte liest, die noch von 2014 stammen, bekommt ebenfalls ein kritisches Bild von der Ukraine und dem damaligen Umsturz gezeigt. Die Medien berichteten 2014 noch ganz anders als heute.

(siehe den Beitrag auf Monitor von 2014)

Mir geht es hier zunächst um die aktuelle Meinungsmache in unserem Land. Das Verhalten des Lehrers in unserem Beispiel gleicht dem Geschrei der Moralapostel: Putin ist der Böse, wir sind die Guten. Es gibt nur noch Schwarz und Weiß. Wer für Grautöne argumentiert, ist ein Verräter. Das geht bis hin zum Berufsverbot für Künstler, die sich nicht klar von Putin distanzieren. Jetzt sind wir alle Ukrainer und natürlich zu großen Opfern bereit. Es wird die Vorgeschichte des Krieges nicht mehr diskutiert. Den Krieg hat Putin angefangen, damit ist alles klar: Putin muß zerstört werden. Er muß diesen Krieg verlieren.

Es ist dieselbe fanatische Verrücktheit wie 2015, als eine Völkerwanderung von Migranten ins Land gelassen wurde und dieselbe Vernunftlosigkeit wie in der noch immer nicht beendeten Corona-Zeit, wo ein im Grunde normales Grippe-Virus zu einem Killer-Virus hochgeschrieben wurde, damit alle Welt sich impfen ließe, noch dazu mit einem Impfstoff, der nichts nützt aber großen Schaden anrichtet. Was vor kurzem noch die Ungeimpften waren, sind jetzt die Russen. Und vorneweg immer dieselben Verdächtigen: grüne und linke Gutmenschen, für die Moral über Verstand geht, und die in ihrer Infantilität glauben, sie könnten die Welt mit dem Holzhammer bearbeiten.

Kehren wir zurück zu unserem Beispiel auf dem Schulhof: Es wäre doch wohl vernünftig, wenn der Lehrer mit beiden beteiligten Schülern ein Gespräch führt, um herauszufinden, wie es zu der Prügelei gekommen ist. Es wird eine Vorgeschichte geben. Es wäre überhaupt grundsätzlich zu fragen, wie es kommen konnte, daß die Lehrer der Klasse von dem Mobbing überhaupt nichts bemerkt hatten und nicht längst dagegen eingeschritten sind.

Das wären unangenehme Fragen für die Lehrerschaft und vielleicht stellte sich dabei heraus, daß in der betreffenden Schule seit langem ein Schlendrian Einzug gehalten hat, daß man es sich insgesamt bequem gemacht hatte und daß Verantwortung sehr klein geschrieben wurde. Dann wäre die Schlägerei auf dem Schulhof ein Weckruf an das Lehrerkollegium, daß mit der Verantwortungslosigkeit sofort Schluß gemacht wird.

Aber die Bestrafung des Schülers, der sich vor aller Augen schuldig gemacht hat, wäre natürlich eine viel bequemere Lösung. Ich hoffe, meine Leser, Sie verstehen die Parallele zu den Sanktionen, die jetzt von allen Seiten gegen Putin und Rußland verhängt werden. "Auf unserem Schulhof wird sich nicht geschlagen!" "In unserem Europa wird kein Krieg geführt!" Wer da nicht mitmacht, ist ein Paria, ein Aussätziger. Bloß nicht ehrlich fragen, was der eigene Anteil an der Katastrophe ist. Übrigens liebe Leser: Überlegen Sie einmal, wieviel Sanktionen gegen die USA in der Vergangenheit ergriffen wurden. Die Amerikaner und eine "Koalition der Willigen" haben eine ganze Serie von Kriegen geführt (Serbien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien), die alle gegen das Völkerrecht verstoßen haben.

Wir sind bei unserem Beispiel aber noch nicht am schwierigsten Punkt angelangt, denn bisher ging es bei unseren Überlegungen nur um Verantwortungslosigkeit bzw. Rechthaberei. Es könnte aber sogar nackte Bosheit ins Spiel kommen:

Nehmen wir an, einzelne Lehrer hätten einige Schüler zuvor sogar ermutigt, ihren Mitschüler zu mobben. Sie hätten selbst abfällige Bemerkungen über ihn gemacht und zu verstehen gegeben, daß sie den Schüler gegen Mobbing nicht in Schutz nehmen wollen. Damit paßt unser Beispiel schon viel besser auf die Situation in der Ukraine. Erinnern Sie sich, daß die stellvertretende Außenministerin der USA Viktoria Nuland zugegeben hat, daß die USA seinerzeit 5 Milliarden USD für den Putsch auf den Maidan investiert haben? Die anschließend von den USA installierte Regierung wurde umgehend gegen Rußland in Stellung gebracht. Als die beiden Ostprovinzen im Donbass, nämlich Donezk und Lugansk, die durch den Putsch ins Amt gekommene Regierung nicht anerkannten, begann mit Unterstützung der USA ein interner Krieg gegen diese Provinzen, der hauptsächlich von den faschistischen Asow-Kämpfern geführt wird. Er dauert inzwischen 8 Jahre und hat mehr als 14.000 Russen das Leben gekostet. In der Ukraine wird nicht erst seit dem Einmarsch von Putin geschossen!

Unser Beispiel kann aber um eine noch schlimmere Variante erweitert werden: Angenommen die Verhältnisse in der betreffenden Schule wären sehr viel brutaler und die Schlägerei längst kein Einzelfall mehr. Nehmen wir weiter an, einer Änderung der Verhältnisse stünden große Widerstände im Weg, die von dem Lehrerkollegium allein gar nicht auszuräumen wären. In dieser Situation könnte man auf die Idee kommen, daß es wünschenswert wäre, wenn alles noch viel schlimmer käme. Hier greift nun unser Beispiel nicht mehr richtig, weil eine Schule kein autonomes System ist. Ihrer grundlegenden Veränderung würden sehr schnell von außen Grenzen gesetzt. Trotzdem kann man sich aber vorstellen, daß eine Schule, die sich pädagogisch heruntergewirtschaftet hat, den Wunsch verspürt, sich in ein kommandiertes und kontrolliertes System zu verwandeln. Die Lehrerschaft wäre dann nicht mehr der Mühe unterworfen, ihr Verhalten grundlegend zu ändern. Und genau dafür wären Verhältnisse, die sich ständig verschlimmern, sehr hilfreich, weil sie das entscheidende Argument sind, daß jetzt hart durchgegriffen werden muß.

Ich bitte meine Leser zu verstehen, daß es sich hier um ein grundlegendes soziologisches Gesetz handelt: Eine demokratische Struktur braucht immer entsprechende menschliche Voraussetzungen, sowohl auf Seiten der Geführten als auch auf Seiten der Führungskräfte. Ohne Engagement und Selbstdisziplin der Geführten geht es nicht. Ohne Verantwortung und ehrliche Bereitschaft zum Dienen bei den Führungskräften geht es aber auch nicht. Wenn es an diesen menschlichen Qualifikationen fehlt, droht immer der Weg in Gewalt und Kontrolle. Und dieses Gesetz läßt sich ohne weiteres von der Schule auf jede Gesellschaft übertragen.

Die moralische Situation der westlichen Länder scheint mir inzwischen in einer dekadenten Verfassung zu sein, so daß den Eliten menschlich überhaupt nicht mehr zu trauen ist. Sie sind mit ihrem Reichtum und ihren Privilegien derart abgehoben vom Volk, dem sie eigentlich dienen sollten, daß sie nur noch ihre eigene Position absichern wollen. Vor allem im Neoliberalismus seit den 1990er Jahren wurden Milliarden-Vermögen angehäuft, die die Verhältnisse vor der Französischen Revolution als geradezu sozialistisch erscheinen lassen. Die Kluft zwischen Reich und Arm ist inzwischen unvorstellbar groß geworden. Dieser Zustand ist unhaltbar.

Er wurde aber nicht durch eigene Leistung, sondern durch gewaltige Spekulationen geschaffen. Man kann getrost unterstellen, daß im Neoliberalismus seit 1990 der Kapitalismus buchstäblich kaputt spekuliert wurde. Es ist inzwischen nicht mehr möglich, das kapitalistische System durch die Instrumente, die unsere Fassaden-Demokratie zur Verfügung stellt, stabil zu halten. Das ginge nur, wenn die Eliten auf ihren zusammengerafften Reichtum und die damit verbundenen Privilegien verzichteten.

Den steinreichen Eliten, die international vernetzt sind, würde ich unterstellen, daß sie unfähig bzw. nicht willens sind, diesen Weg der Gerechtigkeit zu gehen. Und damit kommen wir zur Boshaftigkeit ihres Handelns: Genau wie die Lehrerschaft in unserem obigen Beispiel, die davon träumt, ihre Schüler wie auf dem Kasernenhof kommandieren zu können, weil sie ihr korruptes Bildungssystem nicht mehr anders stabilisieren kann, wollen auch diese Eliten ein anderes totalitäres System, um ihre Privilegien zu behalten. Das ist die Neue Weltordnung (NWO), von der jetzt ständig die Rede ist. Ihr Prophet ist das World Economic Forum (WEF) in Davos mit seinem Leiter Klaus Schwab.

Diese international vernetzten Eliten sind in der Tat – anders als eine Schule – durchaus in der Lage, auf ein neues System hinzuarbeiten, ohne daß ein übergeordnetes Gremium sie stoppen kann. Sie fürchten nur die Masse der Menschen, die ja irgendwie mitmachen müssen. Und dafür gibt es nur eine wirksame Methode: Es braucht Angst und Panik in der Gesellschaft sowie ständige Schock-Erlebnisse, die die Menschen zermürben, so daß sie am Ende willenlos der gewünschten Veränderung zustimmen. Das ist fundamentales Herrschaftswissen.

(vgl. meinen Artikel Erst Chaos schaffen, um so eine Tyrannei zu errichten)

Klaus Schwab hat seinen Plan durchaus offengelegt. Er nennt sich "Great Reset" (fundamentale Neuordnung) und gipfelt für 2030 in dem Ziel: "Du wirst nichts mehr besitzen, aber glücklich sein". Dieser eigentlich wahnsinnige Satz zeigt die ganze Niederträchtigkeit und Boshaftigkeit der Eliten. Niemand wird für sich irgendein Stück von Freiheit übrig behalten, wenn er absolut nichts mehr besitzt. Klaus Schwab hätte auch sagen können: "Du wirst nichts mehr dürfen, aber zufrieden sein". Genau mit dieser anvisierten Neuordnung der Welt hoffen die Eliten, in ihrem sterbenden System, dem Kapitalismus, an der Macht zu bleiben, während dem Rest der Welt die Menschlichkeit genommen wird.

Wenn Sie mir soweit folgen konnten, ist es jetzt Zeit, zum Problem der Ukraine zurück zu kommen. Hier bestanden, wie oben schon gesagt, von wichtigen Politikern durchaus Warnungen, die NATO nicht weiter nach Osten auszudehnen. Aber der Westen und vor allem seine Führungsmacht, die USA, haben das nicht gewollt. Die NATO wurde seit 1990 in mehreren Wellen um alle die Länder erweitert, die früher einmal zum Sicherheitsring der UdSSR gehörten. Und als dann auch die Ukraine zum Einflußbereich des Westens hinzukommen sollte, war es irgendwann für Putin einfach ein Land zu viel. Nach all den Konflikten mit der Regierung in Kiew und seit acht Jahren Krieg im Donbass kann man also Putin vielleicht verstehen, wenn er von der Diplomatie nichts mehr erwartet und jetzt auf Krieg umgeschaltet hat. Ihm wurden alle diplomatischen Wege systematisch verbaut. Der Krieg ist für die Menschen schrecklich, aber der Westen hat daran den größeren Anteil an Schuld.

Der vom Westen provozierte Krieg mit der Ukraine hat aber wahrscheinlich für die Eliten eine Funktion, die viel größer ist, als daß nur Putin in die Enge getrieben werden soll: Er ist dafür bestimmt, für die westlichen Länder ein neuer Schock zu werden. Nach der (von George Soros und seinen NGOs) organisierten Massenzuwanderung von 2015 und nach dem (von Bill Gates und der WHO) organisierten Corona-Terror ist das nun der dritte Schock. Er wird eine gewaltige Flüchtlingswelle auslösen und er wird durch Sanktionen, die jedes Augenmaß vermissen lassen, den Lebensstandard der Menschen ruinieren. Vornehmliches Ziel der Maßnahmen wird Deutschland sein, das als Zentrum in Europa für die globalistischen Eliten besonders wichtig ist.

Der Krieg in der Ukraine könnte meiner Meinung nach sofort zu Ende sein, wenn man Putin zugesteht, was eigentlich selbstverständlich ist: die Ukraine erklärt ihre Neutralität, sie erstrebt also keine Mitgliedschaft in der EU und in der NATO (kann aber sowohl mit dem Westen als auch mit Rußland wirtschaftliche Verbindungen aufbauen), sie erkennt die Autonomie der beiden Provinzen Donezk und Lugansk an, wo praktisch nur Russen leben, und sie läßt die Krim bei Rußland, was durch das Referendum von 2014 von der Bevölkerung auch so entschieden wurde. Aber genau das darf alles nicht sein. Der Krieg muß sogar in die Länge gezogen werden, damit die Bevölkerung in Europa richtig leidet. Und auf diese Weise hofft man, der Neuen Weltordnung (NWO), dem Great Reset, ein gutes Stück näher zu kommen.

(vgl. auch das neu erschienene Buch von Norbert Häring, Endspiel des Kapitalismus)

(wichtiges Interview mit Ernst Wolff, Die total kontrollierte Gesellschaft der Eliten)

(siehe auch den Brief von Kardinal Vigano vom 7. März 2022)

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Rolf Freitag, Schule für Psychologische Astrologie in Heiligenhaus, März 2022

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